Die erste Woche
Die ersten Eindrücke aus einer neuen Welt
Was war das spannend! Drei Wochen weg von zu Hause ohne Facebook, Döner, Fernsehen und was sonst noch so den Alltag bestimmt hat - Horrorvorstellung! Eine lange Zugfahrt ins ferne Südtirol stand bevor, ihr wisst schon, da wo eure Großeltern gerne Urlaub machen. Wandern statt Skaten, Hausmannskost statt Fast Food und Konfirmandenunterricht statt Freizeit. So oder so ähnlich müssen die Gedanken bei vielen ausgesehen haben, die am letzten Freitag in den Zug eingestiegen sind. Doch nun ist bereits eine Woche um und die Abfahrt in Vienenburg war gefühlt Gestern. So viele Eindrücke und Erlebnisse brachte die letzte Woche für unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen mit sich. Viele erklommen das erste Mal in ihrem Leben echte Berggipfel und testeten dabei ihre körperlichen und geistigen Grenzen aus. Auch der Unterricht den sie hier kennenlernen bringt etwas Neues mit sich: Von der Gruppe getragen werden beim „Gang übers Wasser", erleben was eine Gemeinschaft stärkt und was in ihr keinen Platz hat. Die Anderen beim Klettern und Abseilen im Klettergarten sichern, Verantwortung übernehmen. Ganz anders als der Unterricht den man aus der Schule kennt, hier steht das Erleben im Vordergrund. Natürlich ist auch das Leben hier im Haus eine Herausforderung, eine Dusche für die Mädchen und eine für die Jungen, bis zu fünf Zimmergenossinnen und –Genossen in einem Zimmer und jeden Tag Mahlzeiten zu festen Zeiten im Gruppenraum mit 44 Leuten, wenig Privatsphäre in einem gefüllten und erfüllten Tagesablauf. Ein Zimmer übernimmt den Tischdienst, wir tun einander auf und gegessen wird erst nach einem kleinen Lied. Jeder Abend endet mit einer Andacht in der hauseigenen Kapelle mit Liedern und Gebeten und danach fällt man müde aber glücklich ins Bett. Facebook, Döner, Fernsehen? Die können gerne noch zwei Wochen auf sich warten lassen...
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